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| Für nicht mehr getragene Textilien gab es einst Lumpensammler. Für nicht mehr gehörte Stimmen braucht es Stimmensammler. Dieser Arbeit gehen Susa Schmeel & Leonard Wanner (KOBA Initiative für Empathie, Kunst & Theater) mit dem Projekt spricht für sich nach: Seit 2024 entwickeln und erproben sie auf dem Gelände des Maßregevollzugs verschiedene Weisen der Stimmensammlung. Eine davon ist DIE ÄNDERUNGSSCHNEIDEREI 2 x 7 Tage war der auf ein ausrangiertes Anstaltsbett gezimmerte Wagen unterwegs - offen für alle, deren Wege sich dort kreuzen: Patient*innen und andere Mitarbeitende, Angehörige, Anwohner*innen und Vorbeispazierte. Das Schneider-Handwerk können wir nicht, aber die Schneider-Frage konnten wir stellen:.Die Antworten auf diese Fragen sind Änderungsaufträge, gestickt auf Gesprächs-Fetzen. Ein Textil aus Stimmen. |
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