Gracias a la vida
FAlLTENROCK -2020
Titel: GRACIAS A LA VIDA - Resozialisierungsprojekt Teil 1
Produzenten SÜDDEUTSCHER KUNSTVEREIN´- Ausstellungsreihe am Fahnenmast
Öffnungszeiten: Mo.-So. 9-18 Uhr gemäß den aktuellen Corona Regeln
Dauer:
Ort: Fahnenmast des Bergcafes Reusten, Am Kirchberg 14 72119 Reusten fon:01631733715

GRACIAS A LA VIDA - Resozialisierungsprojekt Teil 1

Eröffnung:
DO. 13.5.2021 18°° auf dem Kirchberg über dem Bergcafe unter aktuellen Coronaregeln

Der Süddeutsche Kunstverein startet eine neue Reihe außerhalb seiner eigenen Ausstellungsräume,
Ausstellungsobjekt ist jeweils eine Fahne am Masten des Bergcafes. Die Maße sind in der Regel 300cm x 150cm und es sollen im Laufe des Jahres 4 Fahnen von verschiedenen, geladenen Künstlern werden.

Eine Fahne hat unter gewissen Bedingungen etwas Erhabenes.
Eine Bedingung ist die Größe, eine andere der Wind, daneben spielt ihre Geschichte eine nicht unwichtige Rolle. Man kennt die Fahne heute in der Regel als Symbol von Staaten und Städten, von Gesinnung und Ansprüchen.

Im Zusammenhang mit Kunst taucht sie immer wieder auf, in der Regel als Reihung.
Eine einzelne Fahne in Reusten, einem kleinen Dorfe zwischen Tübingen und Stuttgart, auf der Höhe gelegen, im Garten eines bekannten Ausflugcafés, an der Seite eines goldenen Kirchturmhahns, scheint nicht den Lauf der Welt zu verändern.
Das ist richtig.
Sie weht im besten Fall und erreicht den einen oder anderen Wandersmann, Wandersfrau mit ihrer Bewegung, mit einem Bild.
Interessanterweise verschließt sie sich bei Ausflugswetter - windstill, blauer Himmel und hellem Sonnenschein. Wir schließen daraus, dass sie nicht durch Zuschauerzahlen oder Rezeptionsverhalten bestechlich ist. Darauf ein Glas.

Die erste Fahne wird vom Bergcafewirt selbst in Szene gesetzt.
Daniel Schürer, mit Preisen und Stipendien ausgezeichneter Künstler und Ausstellungsmacher widmet seine Arbeit einem kleinen Auszug einer großen, chilenischen Künstlerin - Violeta Parra – und damit einer interessanten Frage.
Was heißt Konsequenz in einem künstlerischen Werkbegriff und wie bewegt uns ein Satz im Wind.
Der pädagogische Dienst des Süddeutschen Kunstverein bietet die Fahnen Interessierten für ihren Fahnenmast an
Violeta Parra: 1917-1967 / Chile
Gracias a la vida, "merci la vie". On saisit mieux la poignante énergie de ce chant si l'on sait qu'il s'agit d'un texte testament. En effet, peu de temps après l'avoir écrit, Violeta Parra s'est tiré une balle en pleine tête, elle avait 49 ans.
In Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen, der Stadt Hildesheim und dem Kunstverein Via113.